Die Sopranistin Carla Hussong wurde in Pirmasens geboren.

Sie studierte an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Katharina Dau, wo sie sowohl ihr gesangspädagogisches als auch ihr künstlerisches Diplom mit sehr gut abschloss. 2010-2012 studierte sie im Aufbaustudiengang Master Operngesang an der Musikhochschule Köln/Aachen bei Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr.

 

Meisterkurse u.a. bei Anna Reynolds (Bayreuth), Klesie Kelly-Moog (Köln), Philip Kang (Seoul), Ingrid Bettag (München), Ruth Ziesak (Saarbrücken), Axel Bauni (Berlin), Ulrich Eisenlohr (Mannheim), Margaret Singer (New York/Paris), Claudia Eder (Mainz), Luana de Vol (Las Vegas), Helen Donath und Edita Gruberova rundeten ihr Studium ab und gaben ihr wichtige Impulse für ihre künstlerische Arbeit.

 

Neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Sängerin im Konzertfach (Lied und Oratorium) wirkte sie bereits während ihres Studiums bei einigen szenischen Projekten der Opernschule Mannheim mit.

2010 sang sie bei der Kammeroper Köln die Rolle der Papagena in „Die kleine Zauberflöte“, einer Fassung von Mozarts „Zauberflöte“ für Kinder. Im Mai 2011 war sie als Mutter in Hans Werner Henzes Kinderoper "Pollicino" am Theater Aachen zu sehen. In der Spielzeit 2010/2011 war sie außerdem an der Oper Köln in "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" von Kurt Weill unter der Regie von Katharina Thalbach engagiert. In der Spielzeit 2011/2012 sang sie in "Schaf" von Sophie Kassies (Barockmusik mit modernem Libretto), einer weiteren Kinderopernproduktion des Theater Aachen (Regie: Martin Philipp).

Außerdem verkörperte sie in einer Hochschulproduktion der Musikhochschule Köln/Aachen im Dezember 2011 die Rolle der Circe in Edward Rushtons Oper "Leinen aus Smyrna"unter der Regie von Gabriele Rech und war im Februar 2012 in der Rolle der Musetta in "La Boheme" unter der Regie von Igor Folwill an der Musikhochschule Köln zu sehen.

In der Spielzeit 2012/2013 sang sie am Theater Aachen Sand- und Taumännchen in "Hänsel und Gretel" und war an der Oper Köln in Puccinis Trittico die Suor Osmina in "Suor angelica" (Musikalische Leitung: Will Humburg). 2013/2014 war sie wieder am Theater Aachen in der "Hänsel und Gretel" Wiederaufnahme als Sand- und Taumännchen zu hören. An der Oper Wuppertal war sie in der Spielzeit 2014/15 in "Alice im Wunderland" von Andreas Tarkman und als Blumenmädchen in  Richard Wagners Parsifal zu sehen.

Seit 2014 singt sie bei der Kölner Opernkiste in Kinderopernproduktionen die Rolle der Pamina in Mozarts "Zauberflöte", die Gretel in Humperdincks "Hänsel und Gretel" und die Rosina in Rossinis "Barbier von Sevilla".

Abgesehen davon ist sie als Konzertsängerin im In- und Ausland tätig.

2010 wurde ihr künstlerisches Schaffen mit einem Stipendium des Richard Wagner Verbandes ausgezeichnet.

Außerdem ist sie Preisträgerin des Musikpreises 2011 von Zonta Weinheim, des 2. Preises des Meistersingerwettbewerbs Neustadt an der Weinstraße 2012 und Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg 2014.